Landesklasse Ost 2016/17 (Stand 27.05.2017)

Spielbericht

28. Spieltag - Samstag, 27.05.2017 - 15:00 - Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg

Müllroser SV 98 (6.) - SV Frankonia Wernsdorf (2.) 1:3 (0:2)

Müllroser SV 98: Stefan Ammer - Till Jakob Rudolph (31. Till Berger), Lukas Gräber, Tobias Karge, Elias Ponta (85. Adolf Kampioni) - Max Herrmann, Dustin Berger - Denny Heinze, Christopher Krüger, Jonas Schreier (79. Eric Sellin) - Paul Herrmann; Trainer: Ronny Schulze

Kader: Eric Zinke

SV Frankonia Wernsdorf: Rico Prominski, Christian Beyes, Martin Buske, Lukasz Piasecki, Tim Liedloff (63. Johannes Schnauder), Alexander Blagojevic (72. Max Milz), Roland Richter, Christian Telle (89. Robert Salbach), Marciej Adrian Hofmann, Isaac Dabaki, Robert Bartz; Trainer: Ronny Huppert

Kader: Kevin Bednarek

Tore: 0:1 Marciej Adrian Hofmann (6.); 0:2 Marciej Adrian Hofmann (45.); 0:3 Roland Richter (60.); 1:3 Christopher Krüger (90+1. / Paul Herrmann)

Schiedsrichter: Thomas Kastner (Cottbus) - Assistenten: Felix Schwella (Drehnow), Johann Mitzscherlich (Cottbus)

Zuschauer: 66

Gelbe Karte: Denny Heinze (6.) (14., Foulspiel), Dustin Berger (9.) (60., Foulspiel) / Tim Liedloff (2.) (50., Unsportlichkeit), Johannes Schnauder (79., Foulspiel)

MSV-Niederlage sorgt für Wernsdorfer Aufstieg

Bei sommerlichen Temperaturen trugen der Tabellenführer und neue Aufsteiger aus Wernsdorf und der sechstplatzierte aus Müllrose die Partie zum 28. Spieltag am Hohenwalder Weg aus. Die Schlaubetaler ohne die Stammkräfte Koch, Berg und Kirchhoff. Die rund 66 Zuschauer sahen ein eher mittelklassiges Landesklassenspiel. Das beide Mannschaften über längere Zeit dieser Saison an der Tabellenspitze standen war am vergangenen Samstag nicht zu erkennen. Trotz des eher schwachen Auftritts beider Seiten rissen die Gäste das Spiel im Endeffekt an sich und bezwangen die Schlaubetaler deutlich mit 1:3. Man wollte den Tabellenführer ärgern. Ihm das Leben schwer machen. So und nicht anders richtete das Trainergespann Schulze/Küchler seine Mannschaft aus. Mit Beginn des Spiels stellten sich beide Teams aufeinander ein. Müllrose mit langen Bällen die hochstehende Wernsdorfer-Abwehrkette überlisten. Die Gäste hingegen wollten spielerisch den Weg vor das Tor von Stefan Ammer finden. Den besseren Weg schlugen die Randberliner ein. Bereits nach sechs Spielminuten stand es 0:1. Rechts außen setzten sich die dribbelstarken Gäste gegen Elias Ponta durch. Die flache Hereingabe verwertete Hofmann ohne Probleme. Müllrose nun im Rückstand. Man bäumte sich allerdings gegen die immer stärker werdenden Wernsdorfer auf. Die erste Hälfte war durch viele Fehlpässe auf beiden Seiten geprägt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der Paukenschlag für den MSV. Erneut werden die Schlaubetaler über die linke Seite überlaufen. Identisch zum ersten Treffer war es abermals Hofmann, der die flache Hereingabe verwertete. Wernsdorf erhöhte zum psychologisch besten Zeitpunkt auf 0:2. Es ging die Pause. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich der ersten. Zwar versuchten die Schlaubetaler nun mehr auf spielerischem Wege zu Ihren Torchancen zu kommen, brachten aber nicht genügend Durchschlagskraft in Ihre Offensivaktionen. Paul Herrmann wurde durch den gut verteidigenden Isaac Dabaki zu großen Teilen aus dem Spiel genommen. Zwei Kopfballchancen die knapp das Tor verfehlten konnte der Müllroser-Torjäger verbuchen. In der 60 Minute dann die Entscheidung. Ein Bock von Dustin Berger sorgt für eine 2 gegen 1 Situation für Stefan Ammer. Der Schlaubetaler-Kepper war machtlos. Roland Richter schon den quergespielten Ball zum 0:3 ein. Es war sein 35. Saisontreffer. Die Gäste nahmen nun das Tempo raus und schalteten einen Gang zurück. Müllrose lief weiterhin an. Abseitssituationen und fehlende Ideen sorgten allerdings für wenig Torgefahr der Schlaubetaler. Erst in der 91. Spielminute der Anschlusstreffer durch Krüger (1:3). Dann war Schluss. Mit einem Sieg hätte der MSV auf Platz 5 der Tabelle klettern können. Ebenfalls hätte man das Titelrennen zwischen Niederlehme und Wernsdorf nochmals spannend gemacht. Kurz nach dem Abpfiff erreichte die Gäste aus Wernsdorf das Spielergebnis aus der Partie zwischen Niederlehme und Markendorf. Dessen Remis versetzte die Randberliner-Gäste noch auf dem Müllroser-Sportplatz in Feierlaune. Der Aufstieg in die Landesliga ist zwei Spieltage vor Saisonende fix. Trotz der Niederlage gehen auch aus Müllrose Glückwünsche nach Wernsdorf. Nach einer konstanten Saison sowie starken vergangenen Spielzeiten geht der Aufstieg für die Frankonia vollkommen in Ordnung.

T.Karge


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